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Dokumentationsstand Krasheow

Dokumentationstender sind die wichtigen Orte,  wo untypische geologische Formationen, verschiedene Versteinerungen, Mineralbildungen, Höhlen, Schwemmländer und Grubenbaue vorkommen.

Im Gebiet des Landkreises Opole gibt es ein Dokumentationstand, der geologischer Tagebau (Fläche: 0,2 Hektar) in Krascheow (Gemeinde Ozimek) schützt. Hier werden die größten paläontologischen Ausgrabungen in Polen geführt. In zwei unteren Flözen (die Gesteine der Obertrias) befinden sich die Skelettteile von See- und Landwirbeltiere die vor 230 Millionen Jahren lebten. Im Jahre 2001,entdeckte  Professor Jerzy Dzik vom Paläobiologischen Institut der Polnischen Wissenschaftlichen Akademie  drei vollständige Skelette eines bis dahin unbekannten Dinosauriertyp und nannte ihn Silesaurus Opolensis (schlesische Eidechse aus Oppeln). Hier befinden sich auch die Überreste der Lurche, die zu der Gruppe von Labirynthodonten gehören und die Überreste der tekodonten Reptilien. Fische, Wirbellose und Pflanzen wurden auch entdeckt. Die Skelette aus Krascheow sind komplett oder fast komplett. In Krascheow gibt es zwei Museen: in der Schule und in dem  Knochenlager (Schlickablagerung mit der Knochen und Skelettteile). Die Hauptausstellung befindet sich in dem Museum der  Entwicklung in Warschau.

Die interessanteste Entdeckung Krascheows ist ein Skelett, der zu dem Urahn der Pflanzfressenden Dinosaurier in Europa gehörte: Silesaurus Opolensis, d. h. eine Echse aus Oppeln. Der Tier war 1,70 Meter lang, bewegte sich auf vier Gliedern. Silesaurus war einer der ersten Dinosaurier.  In Krasiejów kann man eine volle Skelettrekonstruktion sehen. Die Skelettteile des Aetosauriers sind auch sehr interessant. Die Überreste des Aetosauriers, die wir in Krasiejów sehen können, sind höchstwahrscheinlich die  ältesten der Welt.

Aetosaurier waren Pflanzfressende Landreptilien, 3 Meter lang mit  einem Knochenpanzer. Ihre Köpfe waren unverhältnismäßig klein.
Im Gebiet Krasiejów befanden sich Moore. Dort gab es einen See mit den Armleuchtergewächsen, Muschelkrebse und anderen Krebstiere, Trias- „Krabben”, Süßwassermuscheln. Dort befanden sich auch ganoide Fische und Lungenfische die als Nahrung für zweimeterlange  Metoposaurier und kleinere Fitosaurier dienten. Sie waren Wasser- und Landreptilien. Am Ufer  vom Trias- See befanden sich große Schachtelhalme, riesige Farne und der Urahn des Goldfruchtbaumes. Dort lebte der Pflanzfressende Urdinosaurier und Aetosaurier. Der größte Feind der Pflanzfressenden Reptilien war Teratosaurus Silesiacus – ein Raubreptil mit sehr starken  Kiefern. Neben dem Sees lebten Kapitosaurier, einem Krokodil ähnelten.

In den Ablagerungen von Krasiejów befinden sich Tausende Skelette. Die Krasiejów- Ablagerungen mit Tierschädel, Tierskeletten und Pflanzen sind die größten Triasmaterialien Europas. Vor ein Paar Jahren wurden in der Tongrube in Krasiejów die Knochen der Reptilien, die vor 230 Millionen Jahren hier lebten, gefunden.