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Wälder, Forstämter, Naturschutzgebiete

Im Landkreis Opole umfassen die Wälder 70,4 Tausend Hektar (Bewaldungsziffer 44,4%). Die Besitzstruktur: 97,2% - öffentliche Wälder (96,4% - im Besitz der Lasy Państwowe (staatlichen Wälder). Die Forstämter sorgen für diese Wälder.

Forstamt Opole umfasst die Gemeinde Chrząstowice (Chronstau), Dąbrowa (Dambrau), Komprachcice (Komprachtschütz), Niemodlin (Falkenberg), Ozimek (Malapane), Tarnów Opolski (Tarnau), Tułowice (Tillowitz), Turawa

    45-517 Opole
    Groszowicka Str. 10
    Tel./Fax 77 45405 41
    Öffnungszeiten 7.00 – 15.00

Forstamt Tułowice (Tillowitz): Dąbrowa (Dambrau), Niemodlin (Falkenberg), Tułowice (Tillowitz)

    49 – 130 Tułowice
    Parkowa Str. 14/14a
    Tel. 77 460 01 09, 77 460 00 45 Fax 77 460 01 23
    Öffnungszeiten 7.00 – 15.00

Forstamt Brzeg (Brieg): Gemeinde Popielów (Poppelau): Schulzenamte – Karłowice (Karlsmarkt), Kolonia Popielowska, Kuźnia Katowska, Kurznie, Rybna, Stare Kolnie, Stobrawa        

    49 – 300 Brzeg
    Kilińskiego Str. 1
    Tel. 77 4163785, Fax 77 416 33 93
    Öffnungszeiten 7.00 – 15.00

Forstamt Kup: Dobrzeń Wielki (Groß Döbern), Łubniany (Lugnian), Murów (Murow), Popielów (Poppelau) (übrige Schulzamte),

    46-082 Kup
    1 Maja Str. 9
    Tel. 77 469 52 12 Fax 77 469 53 53
    Öffnungszeiten 7.15 – 15.15

Forstamt Turawa: Turawa, Murów (Murow), Łubniany (Lugnian)

    46-045 Turawa
    Opolska Str. 35
    Tel. 77 4212011, 77 4212037 Fax 77 4212074
    Öffnungszeiten 7.15 – 15.15



Schutzlandschaftsgebiete. Man bildet solche Gebiete um die Natur- und Kulturwerte zu schützen. Man bildet auch den so genannten „ökologischen Korridor” um die Naturumwelt zu stabilisieren. Im Landkreis Opole umfasst die Fläche der Landschaftsgebiete 59577,9 Hektar (Lasy Stobrawsko – Turawskie, Bory Niemodlińskie und Grodziec, der in der Nähe der Bory Niemodlińskie liegt).

Die Wälder „Bory Niemodlińskie” – die Gemeinden Komprachcice (Komprachtschütz), Niemodlin (Falkenberg), Prószków (Proskau), Tułowice (Tillowitz), Dąbrowa (Dambrau).
Der größte Waldkomplex befindet sich im westlichen Teil des Oberlaufs von Oder – 480 Km2. Diese wertvollen Wälder sind das Überbleibsel der Urwälder Schlesiens. Hier gibt es Laub- und Mischwälder, die typisch für Polnische Tiefebenen sind. Die Wälder umfassen ca. 60% des Schutzlandschaftsgebietes „Bory Niemodlińskie”. Dieses Waldgebiet ist ein Puffer gegen die zerstörenden Auswirkungen. Deswegen nennt man die Gelände in der Nähe von Tułowice und Niemodlin die grünen Lungen des Kreises Opole. In Bory Niemodlińskie gibt es 19 Pflanzarten, die gesetzlich geschützt sind und 12, die streng geschützt sind, z. B. ein Schwimmfarn, eine Große Teichrose, eine Weiße Seerose, eine Wassernuss, ein Gemeiner Efeu. Ein Schwimmfarn gehört zu der gefährdeten Arten Europas. Die Fauna ist auch sehr reich. Hier gibt es 181 Arten der geschützten Wirbeltiere, z. B. Unke, Wechselkröte, Frosch, Molch, Kreuzotter, Eidechse. Die Avifauna (34% der gesamten Ornitofauna Polens) spielt eine wichtige Rolle hier (150 Brutarten). Der Wachtelkönig und der Meeradler gehören zu der gefährdeten Arten der Welt und die schwarze und rote Weihe gehören zu der gefährdeten Arten Polens.

Stobrawsko-Turawskie Wälder – die Gemeinden Popielów (Poppelau), Murów (Murow), Łubniany (Lugnian), Turawa, Chrząstowice (Chronstau) und Ozimek (Malapane).
Das Schutzlandschaftsgebiet „Schutzgebiet der Waldlandschaft Stobrawa-Turawa“ wurde 1988 im zentralen und westlichen Teil der Oppelner Woiwodschaft gegründet. Diese Wälder sind das  Überbleibsel der Urwälder Schlesiens. Hier gibt es die Mischwälder mit der Dominanz von den Kiefernwäldern. In den Flusstälern befinden sich die wertvollste Fragmente mit Auen, Buchenhain, Erle, Eichenwälder und Laub- und Mischwälder . Hier kann man Wasserlaufen, Wiesen, Torfmooren, Altwasser, Quellen und Teiche aber auch postglaziale Moränen und Dünen finden. Das Gebiet von den Stobrawsko- Turawskie Wäldern ist eines der wertvollsten Gebiete Oppelner Schlesiens. Hier gibt es ein floristisches Naturschutzgebiet und ein Vier-Seen-Komplex. Der größte See mit der Fläche von 2200 Hektar entstand im Jahr 1938 infolge der Stauung von der Malapane. Dieses Gebiet ist Flora- und Faunareich. Hier kann man z. B. Glattnatter, Blindschleiche, Schnepfe, Kleines Immergrün, Dreiblättriger Bitterklee oder Rauschbeere finden.

Grodziec – ein Schutzgebiet (Fläche: 312 Hektar) in der Gemeinde Niemodlin. Das ist ein Wiese- und Waldökosystem, das in der Nähe von der Wälder Bory Niemodlińskie liegt.